Christian Rieger

personal Blog

8. April 2011
von Christian Rieger
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elemtaryOS ‘Jupiter’ Review

Nachdem ich vor einigen Tagen bereits ein kurzes Review über Ubuntu 11.04 beta geschrieben habe folgt jetzt ein kurzer Eindruck zum Release von elemtary OS.

Also erstmal zu der Frage, was ist elemtary os eigentlich ist:
Elementary OS ist eine Linux-Distribution auf Basis von Ubuntu. Der begriff Elementary  selbst ist vielen Ubuntu (Gnome) Nutzern bereits durch diverse Iconpacks und Themes bekannt.


Der erste Eindruck:

Nett! Eine sehr ansprechende Oberfläche alles wirkt sehr leicht, minimalistisch, die Icons sehr liebevoll gestaltet aber man erkennt die Ubuntu Strukturen. Das Nautilus Theme ein wenig von Mac OSX abgeguckt aber das soll erstmal nicht weiter stören.


via omgubuntu


Look&Feel überzeugen also erstmal. Die Bootzeit ist ziemlich gering, nach wenigen Sekunden Zeit um das Elemetray-Icon anzuschauen befindet man sich auch schon auf dem Desktop. Gefällt mir. Generell merkt man, dass die Entwickler sehr viel Energie in das Abwerfen überflüssigen Ballasts investiert haben. Die nötigsten Programme sind vorinstalliert aber wirklich auch die besten? Darüber lässt sich natürlich immer streiten hier aber die wesentlichen Programme im Überblick:


Unter der Haube

  • Browser: Midori
  • Mail: Postler
  • Kontakte: Dexter
  • Textverarbeitung: AbiWord
  • Tabellenkalkulation: Gnumeric Spreadsheet
  • Wörterbuch: Lingo
  • Dock: Docky
  • Videoplayer: Totem
  • Musicplayer: -


Warum die Wahl ausgerechnet auf Midori als Browser gefallen ist, kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen integriert sich aber gut in die Umgebung. Postler ist eine sehr gute Mailclient Alternative zu Evolution oder Thunderbird. Was jedoch fehlt: Ein Musicplayer. Banshee wird ab Ubuntu 11.04 Standardplayer und löst damit Rhythmbox ab, wäre also eine gute Wahl gewesen.


Was für Anfänger von Vorteil jedoch für “Fortgeschrittene” sehr lästig ist, ist die tatsache das sowohl Panel als auch Docky erst über den gconf-editor angepasst werden müssen, damit man dort Änderungen durchführen kann. Eine Änderungsübersicht gibt es hier.

Mittlerweile gibt es auch eine 64 Bit Version.


Fazit

Der Ansatz ein simples, nativ zu bedienendes Linux auf Basis einer anderen Distribution zu erstellen ist gewiss nicht neu. Elementary OS ist sehr gelungen und wird auch sicherlich seine Anhänger finden. Ich bleibe jedoch bei Ubuntu.
Grundsätzlich stellt sich die Frage warum so viele, wirklich gute Entwickler wie z.B. von Jolicloud, Linux Mint, elementaryOS etc. ihre Energie in die Erstellung neuer Distributionen stecken anstatt sich ernsthaft dem Kernprojekt zu widmen und dort ihre Ideen einfließen lassen oder andere Ansätze mit der Hilfe anderer Entwickler umsetzen.

5. April 2011
von Christian Rieger
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Die Sache mit Westerwelle und der FDP…

… und ein bisschen Liberalismus.

Unter dem Titel “WIE SOLLTE SICH DIE FDP POLITISCH AUSRICHTEN?” veröffentlichte Nico das Poll-Ergebnis der Anne Will Sendung vom 03. April 2011 welches wie folgt aussieht:

 

Die FDP als liberale Bürgerrechtspartei? Ja das wäre was aber wie schnell ist das umsetzbar und ist das überhaupt umsetzbar? Das die FDP in den vergangenen Jahren sehr “weichgespühlt” daherkommt macht einen soliden Wechsel auf den Kern der Partei ziemlich schwer doch glaube ich auch, dass der bevorstehende Generationenwechsel einiges bewirken kann. Was genau? Philipp Rösler als Parteichef in Kombination mit dem Amt des Gesundheitsministers ist eine gewagte Kombination doch hat Rösler bereits in Niedersachsen bewiesen, dass er als Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Stellvertretender Ministerpräsident durchaus Führungsqualitäten hat und meiner Meinung nach mehr Verständnis von Wirtschafts- als von Gesundheitspolitik (obwohl promovierter Arzt) hat.

Was ist mit Christian Lindner? Große Aufmerksamkeit erreichte Lindern durch sein Vorpreschen im Zuge des 3 monatigen Moratoriums und seiner Aussage, die vorübergehend stillgelegten Kraftwerke nicht wieder anzuschalten. Darüber hinaus ist Lindern kein unbekannter. Seine 2000 gegründete Firma “Moomax” ging zwar ziemlich schnell unter , genauso wie andere Firmen der New-Economy  jedoch ist hier nicht zu vergessen, dass Linder einen beruflichen Hintergrund hat der gerade für die aktivisten der sog. “Netzkultur”, Gegner von Internet-Zensur etc. nicht uninteressant ist. Durch die Arbitesgruppe “Familie, Integration, Kultur und Neue Medien” versuchte die FDP bereits 2009 die Neuen Medien aktiv ins Parteiprogramm aufzunehmen. In dieser Arbeitsgruppe weit vorne mit dabei: Christian Lindner.

Bei Daniel Bahr bin ich mir noch nicht wirklich sicher, da er sich bisher noch nie so richtig konstruktiv zeigte. Wir werden sehen. Das Problem ist wohl viel mehr, dass die “alte Garde” der FDP nicht kampflos ihre Ämter abgeben wird, was die Neuausrichtung der Partei nur unnötigerweise entschleunigt.  Die FDP muss jetzt handeln, mehr Liberalismus wagen und konsequent auf die neue Generation setzen.

Grundsätzlich stellt sich die Frage ob die FDP wirklich fehlen würde. In ihrer jetzigen Konstellation keineswegs. In der Süddeutschen Zeitung 2./3. April erschien auf Seite 13 ein schöner Artikel mit der Überschrift: “Die Leerstelle – Der deutsche Liberalismus hatte nie eine rechte Aufgabe: Würde die FDP jetzt wirklich fehlen?” An dieser Stelle möchte ich einige Textstellen zitieren:

[..] Deutschland hat in Kant und Wilhelm von Humboldt beeindruckende, aber unpraktische liberale Denker hervorgebracht; von ihnen führt kaum ein Weg ins alltägliche Handeln, sondern bestenfalls ins Verfassungsgericht. [..]

Durch Umweltkatastrophen, verursacht durch Unternehmen und einer großen Privatsphäre Diskussion um Unternehmen wie Google und Facebook will der Bürger natürlich Staatliche Bevormundung Regulierung. Und außerdem:

[..] Deutschland als dramatisch alternde Gesellschaft braucht auch den Sozialstaat als Brückentechnologie in die Zukunft weit dringender als die Atomkraft. [..]

Und was jetzt?

[..] Bleibt also gar nichts mehr? Würde man nichts vermissen, wenn der Liberalismus nicht mehr zu Deutschland gehören würde? Leider nichts, was man nicht jetzt schon schmerzlich vermisste: nämlich den Einspruch liberalen Denkens gegen das Leitkulturgeschwätz, das festlegen zu können glaubt, was zu Deutschland gehört und was nicht. [..]

Liberalismus hat in Deutschland nie wirklich funktioniert aber warum? Der Durchschnittsdeutsche ist in meinen Augen nicht bereit dazu. Liberales Denken haben wir nie gelernt, war nie historisch verankert. Wir sind ja schließlich nicht England oder Frankreich. Der Deutsche lässt sich nun mal gerne verführen. Sei es von Links oder Rechts. Der Gedankengang könnte wie folgt aussehen: “Soll doch der Staat für alles Sorgen, sich Gedanken machen und entscheiden was am für mich ist.” Die junge Generation hat sich eines von der älteren ganz gut abgeschaut: Meckern und Motzen. Wenn einem mal was nicht passt, kann man ja immer noch Transparente schwingen oder Petitionen unterzeichnen solang es nicht so viel Arbeit macht. Aber mal selbst mit anzupacken und die Politik aktiv mitzugestalten liegt den meisten Fern. Schade.

 

 

4. April 2011
von Christian Rieger
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Ubuntu 11.04 beta review

In der letzten Woche, genauer gesagt am 31.03., erschien nun die erste Beta Version von Ubuntu 11.04 “Natty Narwhal” und ich habe mich dazu entschieden mein System auf die Beta umzustellen. Die erste Alpha habe ich nicht wirklich aktiv getestet, da es bei mir zu vielen Problemen bei der Netzwerkinstallation kam.


Was hat sich geändert? So einiges. Hauptmerkmal ist wohl die neue Benutzeroberfläche namens “Unity“. Wer mal die Ubuntu Netbook Edition seit Version 10.10 gesehen hat weiß was ich meine. Ansonsten hier nochmal ein Screenshot:


Hat man mehrere Fenster einer Anwendung geöffnet, öffnet sich nach einem Klick das Expose und man kann eines der Fenster auswählen.


Klickt man auf das Gnome-Menu öffnet sich ein erneuertes App-Menu:



Dort kann man sich dann entweder durch die Untermenus klicken oder direkt ins Suchfeld eingeben was man möchte. In etwa so wie man es von Gnome-Do gewohnt ist.
Das Look&Feel ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber nach 1-2 Tagen läuft alles wie immer, Gewohnt simpel. Ubuntu eben.
Was die Performance von Unity angeht kann ich mich nicht beklagen. Selbst auf dem Acer Aspire One D250 mit 1Gb RAM läuft alles ohne ruckeln oder haken. Da können also viele Nutzer die vorher die Ubuntu Netbook Edition in Version 10.10 installiert hatten aufatmen.
Grundsätzlich wird Unity wohl durch die sogenannten Lenses sehr interessant werden.


Was war noch? Banshee ist jetzt Standardplayer als Ersatz für Rhythmbox. Eine Entwicklung die ich sehr begrüße. OpenOffice wird durch LibreOffice ersetzt aber auch hier keine großartigen Änderungen auf die man sich einstellen muss.

Hier geht’s zum Download.


Insgesamt läuft die beta ziemlich stabil jedoch auch hier nochmal der Hinweis: Betaversionen sind nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Die Nutzung erfolgt also auf eigene Gefahr. Nutzt Cloudservices wir Dropbox oder Ubuntu One bzw. externe HDD zum sichern eurer Daten.
Meine Meinung zur Ubuntu 11.04 Beta fällt nach dem ersten Test sehr positiv aus. Es bleibt abzuwarten was die final Version zu bieten hat. Momentan stürzen hin und wieder einige Notifier ab, was im laufenden Betrieb zwar störend ist aber auch kein Weltuntergang darstellt.


Wer sich jetzt immer noch fragt warum er eigentlich Windows nutzt, dem empfehle ich diesen Artikel.

1. April 2011
von Christian Rieger
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WordPress Pagination Problem

Heute begegnete mir ein relativ kleines Problem, dass mich, obwohl so klein, doch einiges an Recherche-Zeit kostete.
Das Problem ist folgendes: Ein WordPress Theme ist so gestaltet, dass die Blogposts auf diversen anderen Seiten dargestellt werden und auf der Seite “News” werden nur Posts gezeigt die sich in der Kategorie “News” befinden. Soweit logisch. Also wp-query bemüht und das ganze sieht so aus:

<?php query_posts('category_name=news&posts_per_page=6'); ?>


Einige Zeit später bemerkte ich jedoch, dass bei mehr als 6 Beiträgen die Pagination nicht mehr funktionierte. Beim Klick auf “Ältere Beiträge” änderte sich die URL in: …/?page_id=7&paged=2 die älteren Beiträge wurden jedoch nicht angezeigt.


Wo ist der Fehler? Die Paged-Variable wurde nicht in an Query Objekt übergeben. Richtig ist hier:


<?php query_posts($query_string . '&category_name=news&posts_per_page=6'); ?>


Unter dem Content dann wie gewohnt:


<?php next_posts_link('&laquo; Vorheriger Eintrag') ?>
<?php previous_posts_link('N&auml;chster Eintrag &raquo;') ?>


Somit funktioniert alles einwandfrei.

31. März 2011
von Christian Rieger
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Alles neu …

… macht der Mai März. Dieses Blog existiert in exakt dieser Form seit nun mehr über 3 1/2 Jahren und im Laufe der Zeit hat sich doch sehr viel angesammelt also reichte mir ein simpler CSS-Reset nicht aus. Ich habe erstmal grundsätzlich die Struktur überdacht. Besucht man jetzt christianrieger.de landet man als erstes auf einer Art Landingpage. Dort bekommt man eine nette Übersicht über meine Aktivitäten im Netz. Das Blog wurde etwas gestaucht d.h. konkret, dass ich alle bisherigen Kategorien gelöscht habe, alle alten Artikel in die Kategorie Allgemein geschoben habe und jetzt hoffentlich mit einer übersichtlicheren Kategorie-Struktur durchstarten kann.

Zum Layout: Das Layout sollte funktionell und optisch ansprechend zugleich sein. Ich persönlich mag das Resultat und mein persönliches Highlight ist der Einsatz von sog. media queries. Um nicht viel erklären zu müssen: Einfach mal das Browserfenster größer und/oder kleiner ziehen und schauen was passiert.
Was die Auswahl der Farben angeht, kann ich nichtmal genau sagen wie ich zu der Kombination kam, aber irgendwie manifestierte sich diese Farbgebung im Entwicklungsprozess obwohl eigtl. was mit grün geplant war. Die verwendete Schrift ist die Ubuntu-Systemschrift die hier über die Google Webfonts Library eingebunden sind.

Ich will jetzt nicht versprechen, dass ich in Zukunft mehr blogge aber vorerst macht es mir selbst wieder etwas mehr Spaß mein Blog aufzusuchen um dort Content zu veröffentlichen. Wir werden sehen.

25. November 2010
von Christian Rieger
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WordPress wp-admin.psd

Nach erscheinen von WordPress Version 2.7 hat sich einiges im Backend geändert. am 23. November wurde im WordPress UI Chat ein .PSD File für das Backend vorgestellt.  Das erleichtert die Gestaltung des Backends um einiges. Hier kann die Datei runtergeladen werden.

Screenshot:

*Update
Heute, am 25. November erschien die WordPress Beta Version 3.1. Viel Spaß beim Testen.