Christian Rieger

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Literatur am Mittwoch

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Kleiner Ausflug in die Gegenwartsliteratur und an dieser Stelle zwei Lesetipps von mir.

Frédéric Beigbeder – Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause
Beigbeder sollte spätestens nach Jan Kounens Verfilmung von 39,90 ein Begriff sein. 1990 erschien sein Debütroman “Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause” (vgl. “Simone de Beauvoir – Memoiren einer Tochter aus gutem Hause”).

Die Geschichte dreht sich um den jungen Marronier, absoluter Erfolgsmensch, unverschämt und herablassend. Sein Leben ist geprägt von einem hedonistischen Lebensstil, Partynächte, Trips durch Europa, Szene-Bars usw.

Marc lebt mit Victoire zusammen, man hat sich aneinander gewöhnt, Gefühle wirken simuliert und gespielt, man erträgt sich nur noch wenn man gemeinsam Feiern geht.
Dann lernt Marc Anne kennen. Er hat das Gefühl, er würde endlich die wahre Empfindung spüren. Klingt bis dato alles nach Happy End Roman doch ist diese Beziehung eins mit der totalen Selbstzerstörung.

Insgesamt etwas Flacher als beispielsweise 39,90 oder mein Favorit: “Der romantische Egoist” aber dennoch als Einstieg in die “Marc Marronnier – Trilogie” empfehlenswert. Insgesamt völlig kalt und abgeklärt aber gerade das macht Beigbeder aus.


Michel Houellebecq – Ausweitung der Kampfzone
Atomised (dt. Elementarteilchen) hat es mir damals ziemlich angetan, leider habe ich nie geschafft es zu ende zu lesen und mittlerweile ist es nicht mehr in meinem Besitz.
Also dachte ich mir, dass es sinnvoll sei beim Debütroman zu starten und sich langsam voran zu tasten. Ich habe es leider noch nicht bis zum Ende geschafft aber das was ich bisher las gefällt mir sehr.

Der Plot ist an dieser Stelle sehr detailliert aufgeführt.

Meine Meinung zum Roman folgt sobald ich fertig bin.


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